Zum Stand der Dinge im Mai – Stellungnahme zur Forderung der IHK

Lange war es auf dieser Seite hier ruhig. Wir haben die letzten Monate genutzt, um in einem Prozess mit der Stadt und allen Betroffenen, eine neue gute Regelung für das Aufführen von Straßenmusik zu erarbeiten. Am heutigen Tage, den 3. Mai 2017 berichten die Ostsee-Zeitung und die NNN über das Aufbegehren der Rostocker IHK und einzelnen Händler in der Kröpeliner Straße. Wir werden sicher in Kürze eine Stellungnahme unserseits in den Ring werfen. Ungeachtet dessen fordern wir alle unsere Unterstützer*innen auf, wieder in die Offensive zu gehen. Wir haben uns angesichts der Verhandlungen sehr zurück gehalten um Konstruktiv mitzuarbeiten. Wir sehen das verhandelte Ergebnis nun einseitig von der IHK massiv in Frage gestellt und aufgekündigt und sehen sowohl deren Vorschläge als auch Begründungen als groben Dummfug an. Eine neue Regelung muss für alle Beteiligten händelbar sein. Sie muss verständlich und praktikabel sein. Sie muss die künstlerische Freiheit gewähren! Ein abermals geforderter Gesangs-TüV, im letzten Jahr von der örtlichen CDU ins Spiel gebracht und nun von der IHK abermals gefordert, darf für eine progressive Gesellschaft in Freiheit und Demokratie niemals! eine Option sein. Auch all die anderen Forderungen der IHK, die der heutigen Presse zu entnehmen sind, lehnen wir ab und betrachten sie als einen Angriff auf die Freiheit der Kunst. Freunde, lasst uns aktiv werden!